Rechtliche Grundlagen

Die Grundlagen des Schulqualitätsmanagements und der externen Schulevaluation sind im Volksschulgesetz und in der dazugehörigen Verordnung festgelegt. Über Inhalt und Form des Beurteilungsverfahrens entscheidet der Bildungsrat.

Wesentliche Qualitätsmängel

Bildungsratsbeschluss vom 26. April 2010 (Auszug)

1. Wesentliche Qualitätsmängel im Sinne von § 52 VSV liegen vor, wenn die Fachstelle für Schulbeurteilung in einem oder mehreren der folgenden Qualitätsmerkmale eine ungenügende Praxis feststellt: Schulgemeinschaft, Verhaltensregeln, Unterrichtsstruktur, Klassenklima, Schulführung, Elternzusammenarbeit.


2. Wesentliche Qualitätsmängel werden im Evaluationsbericht ausdrücklich als solche bezeichnet. Der Bericht wird in diesem Fall der Schulleitung sowie jedem Mitglied der Schulbehörde persönlich zugestellt.


3. Die Fachstelle für Schulbeurteilung lädt die Schulpflege mit der Zustellung des Berichtes ein, geeignete Massnahmen zur Behebung der festgestellten Qualitätsmängel zu beschliessen und die Fachstelle innert vier Monaten über die angeordneten Massnahmen zu informieren.


4. Die Fachstelle für Schulbeurteilung prüft den Massnahmenplan. Sie kann zu diesem Zweck die Schulbehörde um weitere Dokumente, Informationen und Erläuterungen ersuchen. Nach Abschluss der Prüfung teilt sie der Schulbehörde mit, ob sie die Massnahmen als geeignet oder als ungeeignet beurteilt.