Systematische Förderung der personalen, methodischen und sozialen Kompetenzen auf Schul- und Unterrichtsebene

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Beschreibung der Praxis

Die Förderung der überfachlichen Kompetenzen gehört an der Sekundarschule Hüenerweid zur Schulhauskultur. Der Aufbau erfolgt gut abgestimmt und sorgfältig. Ein Leitfaden umschreibt auf Schulgemeindeebene die Grobziele über elf Schuljahre hinweg. An der Sekundarschule ist die „Kompetenzbox“ das Herzstück: Sie definiert für verschiedene Bereiche (personale Kompetenz, Methoden-, Wirkungs-, Sozial-, und Kommunikationskompetenz) ausgewählte Merkmale, welche jeweils mit einem differenzierten Kompetenzraster beschrieben werden. Die Kompetenzen werden in Inputlektionen thematisiert und geübt, alle an der Klasse tätigen Lehrpersonen beteiligen sich daran. Die systematische Förderung der überfachlichen Kompetenzen findet einen bemerkenswerten Niederschlag in der Schulgemeinschaft und im Unterricht. Unter anderem zeichnen folgende Merkmale die Schule aus:

  • Das Zusammenleben an der Schule steht unter dem Motto „Alle kennen alle“: Verschiedene identitätsstiftende Aktivitäten fördern das gegenseitige Kennenlernen über die Klassen hinaus und stärken die Gemeinschaft.
  • Die Jugendlichen übernehmen Mitverantwortung für die Gemeinschaft (z. B. Vorstellung der Schule an Anlässen, Peacemaker, Pausenkiosk, Schülerrat, Tutorat zur Lernunterstützung).
  • Die sozialen und kommunikativen Fähigkeiten der Jugendlichen werden sehr sorgfältig gestärkt. Die Jugendlichen lernen, konstruktiv zusammenzuarbeiten und dafür gemeinsam Verantwortung zu übernehmen (z. B. gemeinschaftsbildende Aktivitäten auf Schul-/Klassenebene, kooperative Lernformen, Gruppen-/Projektarbeiten, Fokus auf Gesprächs-/Auftrittskompetenz und Selbstbewusstsein).
  • Das eigenverantwortliche und selbstorganisierte Lernen gehört zur Unterrichtskultur, die Selbstwirksamkeit steht im Fokus (z. B. Lernjournal, Lernatelier, „Stolzportfolio“).
  • Arbeits-, Lern- und Problemlösungsstrategien werden konsequent vermittelt, die Reflexionsfähigkeit umsichtig gefördert. Die Auseinandersetzung mit dem Lernen und die Feedbackkultur sind im Schulalltag gut verankert (z. B. regelmässige Coachinggespräche, Peer-Feedback).
  • Das Schulteam arbeitet engagiert, verbindlich und mit einer gemeinsamen Haltung am Aufbau und an der Förderung überfachlicher Kompetenzen. Es orientiert sich konsequent an der „Kompetenzbox“ und an vereinbarten Standards (z. B. Inputlektionen, kooperatives Lernen, Coachinggespräche, Lernjournal, Lernatelier, Portfolioarbeit, Projektunterricht).

Beschreibung der Schule

Die Sekundarschule Hüenerweid in Dietlikon besuchen momentan knapp 200 Schülerinnen und Schüler. In den Abteilungen A und B werden jeweils pro Jahrgang eine bis zwei Klassen geführt. In der Abteilung C findet der Unterricht jahrgangsübergreifend statt. Die Schule Dietlikon verfolgt seit Jahren das Projekt „Gute Schule Dietlikon – Kooperative und kompetenzorientierte Unterrichtsentwicklung“ und hat dafür 2017 den Schweizer Schulpreis erhalten.

Evaluationsdatum
17.-19. September 2018

Kontakt Schule

SL: Reto Valsecchi, Mail: sek@schule-dietlikon.ch

Kontakt Fachstelle

info@fsb.zh.ch

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