Schulbeurteilung

Die Qualität unseres Bildungswesens ist eine der wichtigsten Grundlagen für das Wohlergehen unserer Gesellschaft, des Staates und der Wirtschaft. Die Frage nach der Qualität unserer Schulen ist deshalb eine alte Frage, die heute – im Zeitalter des schnellen sozialen und wirtschaftlichen Wandels – in neuer Weise gestellt wird.
Die externe Schulbeurteilung hilft, ein gleichwertiges Bildungsangebot und die Qualitätsentwicklung der Volksschule zu gewährleisten. Wichtigstes Ziel ist, die Lehrpersonen, die Schulleitung und die Schulbehörden in ihrem Bemühen um eine gute Schulqualität zu stärken und sie dabei zu unterstützen.

"Die Schulen und die Schulpflegen sind für die Qualitätssicherung verantwortlich", heisst es im Volksschulgesetz. Die Fachstelle für Schulbeurteilung überprüft die Qualität der Schulen in pädagogischer und organisatorischer Hinsicht mindestens einmal in fünf Jahren. Die Stelle ist fachlich unabhängig – die Mitarbeitenden werden durch den Regierungsrat ernannt – und hat keinerlei Weisungsrecht gegenüber den Schulen. Damit sind die verschiedenen Funktionen klar getrennt: Die Führungsverantwortung liegt bei der Schule, die externe Beurteilung wird durch die Fachstelle vorgenommen, Schulberatung wird durch Dritte erbracht.

Die Fachstelle für Schulbeurteilung versteht sich als Partnerin der Führungs- und Qualitätsverantwortlichen in den Volksschulen. Die externe Schulbeurteilung vermittelt den Schulen eine professionelle Aussensicht, welche der Schule zusammen mit der Selbstbeurteilung als Grundlage für weitere Entwicklungsschritte dienen kann.